Erinnerungen aus der Zeit nach dem Krieg

Hadamar. Die Autorin Ursula Leber schildert in ihrem neuen Buch „Im Schatten des Berges“, erschienen im Engelsdorfer Verlag, Leipzig, ihr Leben als Kind und Heranwachsende in Hadamar während der Kriegs- und Nachkriegszeit.

Über der Kindheit liegt der Schatten des Krieges, die Judenverfolgung und der „Berg“, über den niemand so recht zu sprechen wagt. Nach Kriegsende endlich der Aufbruch, der amerikanische Lebenswandel und die „Goldenen Fünfziger“. Zunächst als Erinnerung an das damalige Zeitgeschehen und an das Eingebundensein der Menschen, für ihre Kinder verfasst, fand der Text zunehmend Beachtung im Internet, vor allem weil er persönlich und offen geschrieben ist und die damaligen Verhältnisse anschaulich darstellt.

Auch in Hadamar wurde man auf die Geschichte aufmerksam, so dass die Autorin den Text im Engelsdorfer Verlag Leipzig herausbrachte.

Seit 1958 lebt Ursula Leber, geborene Maring, in Neu-Isenburg, wo sie 1974 den Literaturwettbewerb der Stadt gewann und zahlreiche ihrer Geschichten
in Zeitschriften veröffentlicht wurden. Auch hier ist Ursula Leber als „Schreiberin“ keine Unbekannte. Der dortige Verein für Geschichte, Heimatpflege und Kultur veranstaltet am 29. April 2007 eine Lesung mit der Autorin. Ursula Leber ist seit fast 50 Jahren verheiratet. Ihr Ehemann Hans Leber stammt aus Niederzeuzheim und war in den 50er Jahren Torwart bei der Spielvereinigung Hadamar.

Das Buch „Im Schatten des Berges“ ist in Hadamar in der „Buchhandlung am Schloss“, Gymnasiumstraße, erhältlich.


Quelle: NNP

Nachricht vom 18.12.06 08:34

 

 


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