Foto: © Silvia Grad
Text: © Ulla Leber


Ich liebte, litt,
warf ab die alte Haut,
hab manches mich getraut,
trotz aller Schmerzen
mit Stolz im Herzen.


Ich lebte, sah
den Herbst als Lebenszeit,
zum Ende ist‘s nicht weit,
will mich dem Herbst ergeben,
nach meinem Frieden streben.

Ich schüttete
die Asche auf die Glut
in meinem heißen Blut,
damit sich nichts entfache
und mir Probleme mache.

 

 

Ich hoffte nur
auf Stille, Ruhe,
kein eiteles Getue,
ich wollte nichts mehr wollen,
Tribut dem Alter zollen.

Ich weiß, dass ich
mein Fühlen, Denken
ganz lieblos könnte lenken;
doch wäre das noch Leben?


Ich suche, puste die
verdeckte Glut
bin nicht mehr auf der Hut,
mit dir, Hand in Hand
entfache ich den alten Brand.

 

 


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